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Lexikon

Das KLAR! ökoEnergieland Online-Lexikon bietet einen strukturierten Informationspool mit starkem Regionalbezug zum Klimawandel. Durch die Verknüpfung von wissenschaftlichen Hintergründen, regionalen Maßnahmen und allgemein verständlichen Erläuterungen ermöglicht es einen greifbaren Einblick in lokale Anpassungsaktivitäten, wobei die Hauptthemen wie Hitze, Trockenheit, Extremwetterereignisse, Biodiversität und Gesundheit im Fokus stehen.

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B

Bioklima

Kategorie: ÖB, G

Maßnahme im OEL: U7 U9 W8 W9 W10

Das Bioklima bezieht sich auf das Klima oder die Wetterbedingungen in einem bestimmten Gebiet und wie sie sich auf die lebenden Organismen, einschließlich Pflanzen und Tiere, auswirken. Es berücksichtigt Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit, Niederschlag und Sonnenschein und untersucht, wie diese Bedingungen das Wachstum, Verhalten und die Verbreitung von Lebewesen beeinflussen. Im Zusammenhang mit dem Klimawandel bedeutet Bioklima, dass sich aufgrund des steigenden globalen Durchschnittstemperaturanstiegs und anderer Klimaveränderungen die Bedingungen für lebende Organismen ändern. Dies kann dazu führen, dass Arten ihre Verbreitungsgebiete verschieben oder dass ökologische Prozesse gestört werden. Die Analyse des Bioklimas ist wichtig, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur besser zu verstehen und Maßnahmen zur Anpassung zu entwickeln.

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Hitzestress

Kategorie: G

Maßnahme im OEL: U9 U10

Hitzestress tritt auf, wenn der Körper oder Organismen übermäßiger Hitze ausgesetzt sind und Schwierigkeiten haben, sich abzukühlen. Dies kann zu Gesundheitsproblemen führen, da die Körpertemperatur zu hoch steigt. Hitzestress kann zu Hitzeerschöpfung oder sogar einem lebensbedrohlichen Hitzschlag führen. Es ist wichtig, sich vor Hitze zu schützen, indem man sich abkühlt und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, besonders an heißen Tagen.

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Vulnerabilität

Kategorie: G

Maßnahme im OEL: U9 W10

Vulnerabilität beschreibt die Anfälligkeit oder Verwundbarkeit eines Systems, einer Gemeinschaft oder eines Organismus gegenüber negativen Einflüssen, Risiken oder Stressfaktoren. Je höher die Vulnerabilität, desto empfindlicher ist das betroffene Objekt oder die betroffene Gruppe gegenüber Schäden oder negativen Auswirkungen. Die Vulnerabilität kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, einschließlich sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Bedingungen. In Bezug auf den Klimawandel bezieht sich die Vulnerabilität oft auf die Fähigkeit einer Gemeinschaft oder Region, sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen und mit den damit verbundenen Risiken und Auswirkungen umzugehen. Die gesundheitliche Vulnerabilität in Hinsicht auf den Klimawandel bedeutet, dass bestimmte Gemeinschaften und Bevölkerungsgruppen für gesundheitliche Risiken und Auswirkungen anfälliger sind. Solche sind z. B. Menschen mit bestehenden gesundheitlichen Problemen oder chronischen Erkrankungen, Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und ältere Personen, Menschen, die in Regionen mit extremer Hitze, Überschwemmungen, Stürmen oder anderen klimatischen Extremen leben, Menschen mit niedrigem Einkommen oder begrenztem Zugang zu Ressourcen haben oft weniger Möglichkeiten, sich vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen, bzw. die Qualität der Gesundheitsinfrastruktur und die Fähigkeit des Gesundheitssystems, auf klimabedingte Gesundheitsprobleme zu reagieren, sind ebenfalls entscheidend.

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