Internationaler Tag des Baumes

Der 25. April ist seit 1951 der Internationale Tag des Baumes, der die Bedeutung des Waldes und des Holzes für Natur, Menschen und Wirtschaft hervorheben soll. Ähnlich wird dies am 21. März - dem Tag des Waldes - praktiziert.


Der Internationale Tag des Baumes geht auf die Initiative des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. „Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!“ formuliert Morton. Dieser beantragte bei der Regierung von Nebraska 1872 die Arbor Day-Resolution, die im Laufe von 20 Jahren in allen Staaten Amerikas angenommen und umgesetzt wurde. Bereits bei der ersten Durchführung wurden mehr als eine Million Bäume in Nebraska gepflanzt. Durch seinen Antrag werden seitdem immer am 10. April Bäume gepflanzt – zuerst nur in Nebraska, dann weltweit. 1951 wurde der internationale Tag des Baumes von der UNO beschlossen.


Rund um den Internationalen Tag des Baumes werden oft vermehrt Bäume gepflanzt und das passiert auch in der KLAR!-Region Das ökoEnergieland. (Sumetendorf, Naturpark Weinidylle)


Die Bäume übernehmen wichtige Funktionen: Sie verbessern die Luftfeuchtigkeit, mildern starke Temperaturschwankungen, relativieren die Luftfeuchte, binden CO2, produzieren Sauerstoff und spenden Schatten. Sie tragen also gleichzeitig dem Klimaschutz und der Klimawandelanpassung bei.


Das Kuratorium Wald kürt jährlich in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus eine Baumart zum „Baum des Jahres“.

2022: Die Rotföhre

2021: Die Sommer- und die Winterlinde

2020: Die Erlen

2019: Die Hopfenbuche

2018: Die Pappel

2017: Der Wacholder

2016: Die Eiche

2015: Die Weißtanne

2014: Die Rotbuche

2013: Die Eibe


Wenn wir über die Zukunft des Waldes sprechen, sprechen wir heute auch über klimafitte Wälder. Das oberste Ziel ist es, unsere Wälder so nachhaltig zu bewirtschaften, dass auch kommende Generationen die wunderbaren Geschenke und Funktionen des Waldes genießen und nutzen können. Um dies zu ermöglichen, werden die Baumarten für den Wald von morgen schon heute mit einem Augenmerk auf die zu erwartenden Anforderungen ausgewählt. Angesichts des sich verändernden Klimas stoßen viele Arten, wie zum Beispiel die beliebte Fichte, immer mehr an ihre ökologischen Grenzen. Wenn es wärmer und trockener wird bzw. schädliche Insekten sich rasch verbreiten, können viele Bäume nicht mehr mithalten.


Um den wertvollen Baumbestand und somit auch das Klima in der Welt zu erhalten bzw. an den Klimawandel anzupassen, braucht es gar nicht so viel. Jeder kann dabei helfen! Man muss einfach nur selbst einen Baum pflanzen.



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