Gemeinsam gegen Ragweed

Steigende Temperaturen haben im Allgemeinen auch immer eine Auswirkung auf unterschiedliche Ökosysteme. Im Burgenland und auch im ökoEnergieland konnte in den letzten Jahren eine massive Verbreitung von wärmeliebenden invasiven Pflanzenarten beobachtet werden. Vor allem das Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia), auch Ragweed genannt, breitet sich rasant aus. Durch den allergenen Pollen bringt es gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich, viele Menschen zeigen heftige allergische Reaktionen schon bei einer geringen Pollenkonzentration. Bei massenhaftem Auftreten führt Ragweed auch zu Beeinträchtigungen in der Landwirtschaft, teilweise zu Ernteeinbußen von 100 %

Ragweed wächst auch im ökoEnergieland an Weg- und Straßenrändern, auf landwirtschaftlichen Flächen, Lagerflächen, Brachflächen, auf Bauflächen, öffentlichen Plätzen oder in Hausgärten. Durch die Flexibilität der Pflanze sind auch vielfältige Maßnahmen erforderlich, um die Ausbreitung einzudämmen.

Im Rahmen des Interreg AT-HU Projekts "Sustainable Ambrosia Management" findet ein online Informations-Termin am 20. Juni 2022 um 11:00 Uhr. Anmeldung bei Sandra Buritsch (Tel.: +43 677 623 98 376, E-Mail: sandra.buritsch@qua.or.at). In diesem Projekt arbeiten Partner aus Österreich und Ungarn gemeinsam an der Ragweed-Bekämpfung. Dafür braucht man Wissen in allen betroffenen Bereichen, wie z. B. in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen, in den Gemeinden, bei den Straßendiensten, im Naturschutz, in den Schulen etc.