Das österreichisch-ungarische Projekt "Ökoachse" ist abgeschlossen


Am 20. Januar 2020 fand in Körmend die Abschlusskonferenz des Projekts Ökoachse zum grenzüberschreitenden Sammel- und Verwertungssystem für Rohstoffe und Reststoffe im Ökoenergieland und in der Kleinregion Körmend statt.


Das im April 2017 im Rahmen des INTERREG-Kooperationsprogramms Österreich-Ungarn 2014-2020 gestartete Projekt konzentriert sich auf einen wichtigen Bereich unserer nachhaltigen Zukunft. Die Sammlung und Verwertung von energiereichen Rohstoffen und Reststoffen ist in der gesamten Region ein teilweise ungelöstes Problem. Als vordringliche Aufgaben wurden der Erhalt und die Steigerung der Wertschöpfung, der Schutz bestehender Biomasse-Energiequellen, die Schaffung neuer erneuerbarer Energiequellen sowie die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz im ökoEnergieland und in der angrenzenden ungarischen Körmender Kleinregion definiert.


Bei der Konferenz wurden die wichtigsten Ergebnisse des Projekts, Best Practice Beispiele, die Potenziale an Roh- und Reststoffen, darunter der anfallenden Klärschlammmengen,  die Europäische Bioökonomiestrategie, die möglichen zukünftigen Umwandlungstechnologien und die geplanten Maßnahmen auf dem Gebiet Energieversorgung vorgestellt.


Nach den Präsentationen setzten die Referenten und Teilnehmer der Konferenz ihren Meinungsaustausch fort und sahen die Grundsteine für eine intensive zukünftige Zusammenarbeit gelegt. Hauptziel des Projekts Ökoachse im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG V-A Österreich-Ungarn 2014-2020 war nämlich, die guten Verbindungen zwischen den Grenzregionen über Jahrzehnte auszubauen und ein umweltbewusstes und wirtschaftliches Denken zu entwickeln sowie eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in der Projektregion zu schaffen.



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