Neuer Programmpunkt beim ökoEnergietourismus!

Collage3Die Klimaschutzgemeinde Strem im ökoEnergieland zeigt, dass durch ein Umdenken von einer zentralen zu einer dezentralen Versorgung und aus eigenen Initiativen viel erreicht werden kann. Das Erfolgsgeheimnis der Marktgemeinde Strem liegt in einem Maßnahmen-Mix in den Bereichen Energieproduktion, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität, Nahversorgung und Klimaschutz. Dieses Maßnahmenpaket wird ab jetzt in seiner Ganzheit im Rahmen des ökoEnergietourismus als eigener Programmpunkt angeboten. Man hat die Möglichkeit neben der Energieerzeugung aus Biomasse (Nahwärme, Biogasanlage) auch PV-Anlagen mit Bürgerbeteiligung, eine Freiflächenanlage, eine Kläranlage welche auch ihre eigene Energie mittels PV-Anlagen produziert, Mustersanierungsprojekte, Seniorenzentrum als Best-Practice-Beispiel, LED-Straßenbeleuchtung sowie die Nahversorgung durch einen Dorfladen kennenzulernen.

Der ökoEnergietourismus wird erweitert!

Glasing Kläranlage 1Im ökoEnergieland hat sich in den letzten Jahren viel getan: Mustersanierungen, LED-Straßenbeleuchtung, Direktvermarktung, neue Dorf- und Bauernläden, Photovoltaikanlagen mit Bürgerbeteiligung, Mobilitätslösungen (Ökotrip-Ruftaxi, Dorfbus). Der ökoEnergietourismus, wo man bislang die Technologien der dezentralen Energieerzeugung mit allen vorhandenen erneuerbaren Ressourcen im ökoEnergieland kennenlernen konnte, wird erweitert. Als erstes wird die Kläranlage Glasing zusätzlich in das Besuchsprogramm aufgenommen. Diese Kläranlage ist ein Vorzeigeprojekt wegen ihrer getrennten, aeroben Schlammstabilisierung und wegen der gekoppelten PV-Anlage, welche die Möglichkeit gibt, durch Lastverschiebung den Stromverbrauch der kommunalen Kläranlage der Stromproduktion der PV-Anlage anzupassen.

Kläranlagen im ökoEnergieland setzen auf Sonnenstrom

20160603 PV auf Kläranlagen Die fünf Kläranlagen der Klima- und Energiemodellregion „Das ökoEnergieland“ setzen auf Nachhaltigkeit und produzieren einen Gutteil des benötigten Stroms mittels Photovoltaikanlagen. Auf den vorhandenen Dachflächen der Kläranlagengebäude wurden in den letzten Wochen und Monaten Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 150 kWpeak installiert. Die Photovoltaikanlagen liefern Sonnenstrom, welcher entweder in den Anlagen direkt zur Deckung des Strombedarfs herangezogen oder ins öffentliche Netz als Ökostrom eingespeist wird. Die Kläranlagen liefern somit einen nicht unwesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Energieerzeugung in der Region und generieren jährlich rund 150.000 kWh Sonnenstrom. Ein Großteil der Photovoltaikprojekte wurde mit Fördermitteln des Klima- und Energiefonds unterstützt.

Im Zuge eines Leitprojekts der Klima- und Energiemodellregion wird nun darüber hinaus untersucht, welche Prozesse in den Kläranlagen auf den Tag verschoben werden können, um den erzeugten Sonnenstrom bestmöglich zur Eigenstromabdeckung heranziehen und eventuell vorhandene Photovoltaik-Ausbaupotentiale ermitteln zu können. 

Kick-off-Meeting des Projektes “SUI”

kick off meeting sui 16-17 05 2016Vom 16. - 17. Mai 2016 fand das Kick-off-Meeting des Projektes „SUI“ in Madrid unter Teilnahme von Ing. Joachim Hacker und DI Manfred Hotwagner, Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing (EEE) statt. „Smart Urban Isles“ (SUIs) sind definiert als „Areale, welche ein öffentliches Gebäude umgeben und in denen Synergien zwischen verschiedenen Gebäudefunktionen und der Energieversorgung und –speicherung genutzt werden.“ Das Projekt untersucht, implementiert und evaluiert solche energieneutralen Insellösungen. 

Um die ersten Schritte in diese Richtung zu setzen, wurde die Umsetzung von drei ineinander greifenden und wechselseitig ergänzenden Teilbereiche des Projektes während des Meetings geplant: Kleine Verteilernetzbereiche inklusive dezentralisierte Energieproduktion, bioklimatisches Gebäudedesign bzw. Stadtplanung und eine geeignete Gebäude-Managementplattform.

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren, wird aus dem URBAN EUROPE Programm finanziert und sein Projektkonsortium setzt sich aus Projektpartnern aus den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Rumänien, Zypern und Österreich (EEE bzw. Das ökoEnergieland) zusammen.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der EEE-Homepage: http://www.eee-info.net 

Abschlusskonferenz EU Projekt “BU.G.S – Building Green Skills” in Italien

BUGS Facebook FotoDas Europäische Zentrum für erneuerbare Energie Güssing (EEE) arbeitet seit Dezember 2014 gemeinsam mit Projektpartnern aus Italien, Kroatien und Slowenien am Projekt „BU.G.S“ (Building Green Skills in the construction sector) welches sich mit dem Aufbau „grüner“, nachhaltigkeitsorientierter Qualifikationen für den Bausektor befasst.

Joachim Hacker (Geschäftsführer EEE) und Manfred Hotwagner (Projektmitarbeiter EEE) trafen sich am 11. und 12. Mai 2016 mit den Mitgliedern des Projektkonsortiums in Venedig, um die Projektergebnisse in einem Abschlussmeeting zu besprechen und sie auch in einer anschließenden Abschlusskonferenz interessierten Zielgruppen zu präsentieren.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der EEE-Homepage: http://www.eee-info.net