Zukunftsfitte Trinkwasserversorgung im ökoEnergieland

Im Burgenland haben in den letzten 30 Jahren die Grundwasserstände abgenommen. Regionen, die bereits heute sinkende Grundwasserpegel aufweisen, bei Trockenheit von Wasserknappheit betroffen sind bzw. einen geringen Anschlussgrad an das öffentliche Wasserversorgungsnetz aufweisen, können lokal als „hoch vulnerabel“ gegenüber dem Klimawandel eingestuft werden. Des Weiteren ist auf lokaler Ebene zukünftig für kleine Versorgungseinheiten mit ungünstigen Rahmenbedingen (z. B. keine ausreichenden Rohwasservorkommen, keine Redundanz durch Vernetzung) eine Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit zu befürchten.

In der Modellregion sind zwei Wasserverbände tätig, welche für die (teilweise) Wasserversorgung in den Gemeinden zuständig sind, und zwar der Wasserverband Unteres Lafnitztal sowie der Wasserverband Südliches Burgenland. In den Mitgliedsgemeinden der KLAR! ökoEnergieland sind darüber hinaus aber auch noch private Wassergenossenschaften tätig.

Im Mai 2022 wurden von der KLAR! ökoEnergieland die zwei großen Wasserverbände besucht und im Zuge dieser Netzwerktreffen wird ein Statusbericht zur Trinkwasserversorgung im ökoEnergieland mit möglichen Maßnahmen zur Etablierung, Erhöhung und Sicherstellung einer zukunftsfitten Trinkwasserversorgung erstellt. Die Experten der Wasserverbände standen gerne zur Beratung mit ihren Erfahrungen zur Krisenvorsorge bei der öffentlichen Wasserversorgung zur Verfügung.