Neue Klimaplätze in den Schulen des ökoEnergielandes

In den Mittelschulen Güssing und St. Michael bzw. in den Volkschulen Heiligenkreuz, Güttenbach und Neuberg entstehen in den nächsten Monaten neue Klimaplätze.

Das Vorhaben wird durch das Projekt #talents4climate finanziert. In die Planung und Gestaltung sind neben Experten (O.K. Energie Haus GmbH, Europäisches Zentrum f. erneuerbare Energie Güssing GmbH) und den jeweiligen Gemeinden auch die Schulen - DirektorInnen, Schulwarte, LehrerInnen und SchülerInnen - aktiv eingebunden. Nach den Begehungen in den zwei Mittelschulen wurden die Standorte vor Ort ausgewählt und die Grobpläne für die Klimaplätze erstellt.


Die Volksschule Neuberg startete sogar schon mit der Gestaltung. Bereits im Frühjahr 2022 wird die im November 2021 gesetzte Hecke rund um die Jurte im Schulhof die ersten Triebe haben und bald eine angenehm kühle Rückzugsmöglichkeit für die SchülerInnen in den wärmeren Monaten bieten. Projektschwerpunkt ist nämlich die Klimawandelanpassung, die unser Leben in den folgenden Jahren immer stärker begleiten wird.





Das Ziel der Begehungen in den fünf Schulstandorten ist es neben der Planung der Klimaplätze praktische Maßnahmenpakete für die jeweiligen Schulen auszuarbeiten, wie man hauptsächlich die sommerliche Überhitzung des Schulgebäudes verhindern bzw. mindern kann. Daneben werden natürlich auch die Fragen der Energieeffizienz nicht außer Acht gelassen, da sie sich sehr oft auch auf die Überhitzung auswirken, wie z. B. eine gute Dämmung.


Es wurde weiters ein Treffen mit den PädagogInnen der beteiligten Schulen organisiert, wo sich die Teilnehmer nach Impulsreferaten von SL Melissa Ehrenhöfler, BEd (Fachbereich Inklusion-Diversität-Sonderpädagogik (FIDS) der Bildungsdirektion Burgenland) und von Schulpsychologin Mag. Marietta Mager durch eine Diskussionsrunde mit der Thematik des Gendermonitoring intensiv auseinandersetzten. Das EEE präsentierte die Ergebnisse der im Juni 2021 durchgeführten Elternbefragung zur Anpassung an den Klimawandel, welche dann auch durch die PädagogInnen an die SchülerInnen und Eltern weitergetragen werden. Das Meeting diente auch der Detailplanung der Aktivitäten in den Schulen in der zweiten Projekthälfte. „Klimafitte Schule“ und „klimafittes Bauen“ sind die Klimawandel-Anpassungsschwerpunkte im Projekt anhand derer die SchülerInnen die Möglichkeiten und Effekte von Klimawandel-Anpassungsmaßnahmen erleben und praktisches mit theoretischem Wissen verbinden können. So werden beispielsweise neue Schulungskonzepte im Unterricht implementiert, Exkursionen, Vorträge und Workshops zum praktischen Verständnis durchgeführt.




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