Eröffnung des „Museums für Nachhaltigkeit“
- 27. Aug.
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In genau einem Monat ist es soweit! Am Sonntag, dem 27. September 2026, wird um 11:00 Uhr das Museum „Sammlung Hirschfeld“ in der historischen Alten Volksschule Gaas feierlich eröffnet. Nach umfassender, ökologischer Restaurierung verbindet das rund 150 Jahre alte Gebäude ländliche Zeitgeschichte mit zukunftsweisenden Themen der Nachhaltigkeit.
Vom Wert des Wenigen: Eröffnung des „Museums für Nachhaltigkeit“ in der Alten Volksschule Gaas
GAAS (Südburgenland). Nach vier Jahren behutsamer Restaurierung öffnet ein besonderes Baujuwel seine Pforten. Am 27.9.2026 um 11 Uhr lädt Peter Hirschfeld zum Festakt mit Politik und Wirtschaft ein. Es ist die Eröffnung des Museums “Nachhaltigkeit und WIR“ in der alten Volksschule Gaas (erbaut 1861). Es ist kein klassisches Museum, sondern ein gelebtes Plädoyer für den Erhalt von Geschichte, Ressourcen und menschlichen Werten.
Ein Haus erzählt seine Geschichte Wo bis 1970 Kinder die Schulbank drückten, war jahrzehntelang nur Stille. Peter Hirschfeld, der das denkmalgeschützte Gebäude 2022 erwarb, hat es nicht einfach saniert – er hat es „freigelegt“. Mit Kalkputz, Leinöl und bloßen Händen wurde Schicht um Schicht die Seele des Hauses zurückgeholt. „Wir brauchen nicht immer Neues, um glücklich zu sein. "Oft liegt das Glück im Bewahren des Bestehenden“, so Hirschfeld.
Museum für Nachhaltigkeit und Alltagskultur Das Museum im Herzen der Schule zeigt keine teuren Exponate, sondern die Ästhetik des Alltags aus der Zeit zwischen 1900 und 1970. In einer Welt des Überflusses setzt Hirschfeld ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Die Besucher sind eingeladen, in eine analoge Welt einzutauchen, die zum Nachdenken über den eigenen Konsum und den Wert von Zeit anregt.
Die Philosophie hinter der Ausstellung sammlunghirschfeld ist es, dem Besucher Gegengewichte zum gesellschaftlichen Wettrüsten der Oberflächlichkeit, übertriebener Technik, Billigproduktionen und medialer Ablenkung zu bieten. Der Besucher soll die Botschaft der Nachhaltigkeit mit seinen eigenen empirischen Erfahrungen durch das Gebäude selbst, die Exponate und die Geschichten und Tipps individuell erleben und nachempfinden.
Die Ausstellung umfasst folgende StationenPerspektive I: Die Grundlagen der Nachhaltigkeit verstehenBefassen wir uns mit den Grundlagen der Nachhaltigkeit, um zu verstehen, welche Dimensionen umfassen werden, welche Bereiche nachhaltig zu bewirtschaften sind und welche Ziele erreicht werden sollen. Hier werden 6 Säulen der Zukunft herausgearbeitet: Kreislaufwirtschaft, Länger nutzen statt wegwerfen. Klima und Biodiversität, Schutz des „Immunsystems der Erde“. Schadstofffreie Zukunft, Mineralische Reinheit statt Chemie. Digitalisierung, Transparenz durch Daten, aber mit moderatem Fußabdruck.
Perspektive II: Nachhaltigkeit mitten unter unsWie nachhaltiger Pioniergeist in unserer Heimat lebendig wird. Hier erfahren Sie, wie das Land Burgenland sich als Pionier für Nachhaltigkeit positioniert. Burgenland Energie hat sich als Unternehmen einem klaren Ziel verschrieben: der Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit des Burgenlands. Ferner beleuchten wir Leuchtturmprojekte und Vorbildunternehmen. Als lebendes Exponat mitten unter uns dient die alte Volksschule selbst und deren ökologische Restaurierung und Energiewerte. Hier erfahren Sie, wie das Gebäude der alten Volksschule in Gaas zur Nachhaltigkeit beiträgt.
Perspektive III: Nachhaltigkeit und WIR, die PraxisWir als Einzelpersonen sind dabei keine bloßen Opfer des Systems, sondern wir sind wichtige Impulsgeber durch unser nachhaltiges Verhalten. Hier wird die Theorie konkret, hier geht es um das tägliche Leben. Wie können uns die Vergabekriterien des Umweltzeichens als Leitfaden dienen? Wir haben die strengen, staatlichen Richtlinien für Sie übersetzt und in einen einfachen, alltagsnahen Kompass verwandelt. Machen Sie jetzt den Selbsttest und finden Sie in wenigen Minuten heraus, wo Sie bereits im Einklang mit der Natur leben und in welchen Bereichen noch ungenutzte Potenziale für ein enkeltaugliches Leben auf Sie warten! Perspektive IV: Die Essenz der Nachhaltigkeit spürenHier schlagen wir die Brücke zum „Gegengewicht“ – den emotionalen und seelischen Mehrwert, nachhaltig zu denken und zu leben. Erhalten: Was uns alte Gegenstände über Beständigkeit und Wertschätzung lehren. Freude: Warum das „Einfache“ nicht Verzicht bedeutet, sondern die Seele befreit.
Station ZigarrenzimmerDas Zigarrenzimmer steht unter dem Motto Nachhaltigkeit durch Verweilen, als Ort der 10-minütigen Abgeschiedenheit von der medialen Ablenkung. Hier kann sich der Besucher in absoluter Ruhe zurückziehen und dem Ticken der Wanduhr lauschen.
Station KinderEs wurde ein kleiner Platz für Kinder zum Malen eingerichtet. Als Grundlage dient die Broschüre "Burgi" für Nachhaltigkeit, die aufliegt.Die Kinder können dann ein Bild zum Thema Nachhaltigkeit malen.
Station GästebuchDie Besucher haben die Gelegenheit, sich in das Gästebuch einzutragen. Die Besonderheit ist, dass dies auf einer 100 Jahre alten Schreibmaschine getätigt wird.
Station Praxis Video:In der ehemaligen Schulklasse wird auf einem großen Monitor in Dauerschleife ein Video mit Tipps zum nachhaltigen Leben vorgeführt.
Wohnen im Museum Bereits vor der Museumseröffnung sorgte die integrierte Ferienwohnung für internationales Aufsehen. Gäste aus ganz Europa nutzen das Angebot des „analogen Rückzugs“, um in einer Umgebung ohne digitalen Lärm zu entschleunigen. Das Projekt wurde bereits vom ORF und Fachmedien für Denkmalschutz als Musterbeispiel für die Revitalisierung des ländlichen Raums gewürdigt.
Die Eröffnung: Ein Fest der Begegnung Getreu der Philosophie des Hauses findet die Eröffnung in einem bewusst schlichten, aber würdevollen Rahmen statt. Bei regionalen Köstlichkeiten und im Austausch mit den Menschen, die dieses Haus über Generationen geprägt haben, wird ein neues Kapitel für Gaas aufgeschlagen.
„Die Alte Volksschule ist ein Ort für Menschen, die das Echte suchen. Ein Ort, an dem man spürt, dass Nachhaltigkeit keine Modeerscheinung ist, sondern eine Form der Wertschätzung gegenüber dem Leben selbst.“ – Peter Hirschfeld




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